Lebenslauf

Geboren am 10. Juni 1930 in Konstanz. Volksschule und Gymnasium in Schwäbisch Gmünd, dort 1949 Abitur; 1942-1945 Adolf-Hitler-Schule, Ordensburg Sonthofen. Danach zehn Monate Åsa Folkhögskola, Schweden. Studium der Geschichte und politischer Wissenschaften in Tübingen, am Manchester College, Indiana, USA, und an der University of Chicago. Promotion zum Dr.phil. bei Hans Rothfels in Tübingen mit einer Arbeit über „Deutschland und Japan zwischen den Mächten, 1935-1940“. Im Sommer 1960 Teilnehmer an Henry Kissingers International Seminar, Harvard University. 1967-1970 Lehrauftrag für Politische Wissenschaften an der Universität Hamburg. Lehrtätigkeit am Center for European Studies, Harvard University, im Wintersemester 1972.

Journalist seit 1949; Lokalredakteur „Remszeitung“, Schwäbisch Gmünd, 1952-1955; politischer Redakteur der ZEIT 1958; Chefredakteur der ZEIT vom 1. Januar 1973 bis 30. September 1992; Herausgeber der ZEIT neben Gräfin Dönhoff und Helmut Schmidt vom 1.Oktober 1992 bis 31. März 2000; 1. April 2000 bis 30. Januar 2014 Editor-at-Large. Beschäftigung vorwiegend mit außenpolitischen Fragen; vor allem Deutschland- und Ostpolitik, Verteidigungs-und Sicherheitspolitik, Europafragen, Entwicklung Asiens. Vielerlei Aufsätze in ausländischen Publikationen wie „Foreign Affairs“; langjähriger Kolumnist bei „Newsweek International“, „Yomiuri Shimbun“ und „Asahi Shimbun“ (Tokio), „Jong Ang Ilbo“ (Seoul); häufige Funk- und Fernsehauftritte. Seit 2004 Herausgeber (Executive Editor) der "Atlantic Times", "German Times", "Asian Pacific Times" und neuerdings der "Security Times".

Ausgedehnte Reisen in Europa, Nahost, Amerika, Asien und Afrika.

Unter Bundesverteidigungsminister Helmut Schmidt 1969/70 Leiter des Planungsstabes im Bundesministerium der Verteidigung. In dieser Eigenschaft unter anderem verantwortlich für die „Bestandsaufnahme“ der Bundeswehr und das Weißbuch 1970. 1970/72 Mitglied der Wehrstrukturkommission der Bundesregierung; stellvertretender Vorsitzender der Weizsäcker-Kommission „Gemeinsame Sicherheit und Zukunft der Bundeswehr“ (1999/2000); Leiter des „Arbeitsstabes Dr. Sommer“ zur Untersuchung des Umgangs der Bundeswehr mit Gefahrstoffen und Gefährdungen wie Uranmunition, Radar, Asbest (Januar bis Juni 2001)