Tätigkeit für die ZEIT-Stiftung

Neben den Verpflichtungen, die aus der Mitgliedschaft im Kuratorium der ZEIT-Stiftung Gerd und Ebelin Bucerius entstehen, habe ich als Dean die Moderation und akademische Leitung der 2001 gegründeten Bucerius Summer School übernommen. In dieser Eigenschaft bin ich mitverantwortlich für die Auswahl der Teilnehmer, der Referenten und der behandelten Themen. An der Bucerius Summer School nahmen – 2012 zum zwölften Mal – rund 60 junge Führungskräfte aus Politik, Universität, Wirtschaft und Medien teil. Die Teilnehmer kommen jedes Jahr aus rund 25 Ländern. In vierzehn Tagen tragen ihnen prominente Fachleute über Weltpolitik und Globalisierung, Völkerrecht und Wirtschaftsethik, internationale Sicherheit und die Rolle internationaler Organisationen vor. Darüber diskutieren sie lebhaft. Eine Reise in die Hauptstadt Berlin – einschließlich einer Veranstaltung im Auswärtigen Amt, beim Bundespräsidenten oder bei der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (jetzt GIZ) - rundet das Programm ab.

Seit einigen Jahren wird die Bucerius Summer School in Kooperation mit der Heinz-Nixdorf-Stiftung (Paderborn) veranstaltet; seit 2009 wirkt Botschafter Wolfgang Ischinger an der Vorbereitung und Durchführung mit. Auch habe ich an der Gründung des BSS-Ablegers Asian Forum mitgewirkt, das die ZEIT-Stiftung seit 2011 in New Delhi zusammen mit der Observer Research Foundation durchführt.

Daneben beteilige ich mich intensiv an der Vorbereitung von Governance-Projekten und an der Veröffentlichung der Serie „Hamburger Köpfe“.

Außerdem habe ich immer wieder Vortragsreihen oder Diskussionsveranstaltungen der Stiftung („Kant lebt“, „Heine lebt“, „Brecht lebt“) moderiert.

Ferner habe ich den Vorsitz in der Jury des "Gerd Bucerius-Förderpreises Junge Presse Osteuropa" inne, den die ZEIT-Stiftung im Zusammenwirken mit der norwegischen Stiftung Fritt Ord seit 2000 jährlich an Zeitungen, Online-Publikationen und Journalisten oder Journalistinnen aus dem ehemaligen Ostblock vergibt.

Weiter bin ich Vorsitzender der Jury, die seit 2003 alljährlich den Marion-Dönhoff-Preis vergibt. Der Jury gehören an: Helmut Schmidt, Richard von Weizsäcker, Fritz Stern, Manfred Lahnstein, Janusz Reiter, Anne Will, Astrid Frohloff. Den Preis für "Menschen, die wissen, worauf es ankommt" (so der Titel eines Dönhoff-Buches) erhielten unter anderem Rupert Neudeck, Bischof Tutu und Michail Gorbatschow. Die Förderpreise gingen an Menschen oder Einrichtungen, die sich um sozial Benachteiligte wie Tschernobyl-Opfer, afghanische Kinder oder pakistanische Leprakranke kümmern.

Einzelheiten über die Bucerius Summer School bei http://www.Bucerius-Summer-School.de

Für die Tätigkeit der ZEIT-Stiftung siehe http://www.Zeit-Stiftung.de